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auf der Homepage vom Verein ZiMT!

15.9.2019

Bewegung in Beziehung zu Rhythmus und Musik

Bewegung und Musik, Bewegung und Rhythmus, Bewegung und Klang, Bewegung….. Ohne Bewegung wäre nur Stille, statisches Sein und kein Leben.

MUSIK IN/MIT DIR –

„Musik in dir“ bedeutet Aufnehmen, Hineinhören, Spüren, ein in sich Hineinlassen… ein Hören.
„Musik mit dir“ heißt sich auszudrücken, aktiv sein, kommunizieren, sich öffnen, musizieren.
Nicht nur die Bewegung als Richtung sondern auch die Polarität der Bewegung wird ausgedrückt. „In dir“ ist gleich Zentrieren, Besinnen und Wahrnehmen, „Mit dir“ ist sich bewegen, auf einander hören und Ausdruck der Persönlichkeit.

Mutter Erde ist in Bewegung sowie jeder kleinste Teil des Universums. Auch in uns ist jede Zelle, jedes Organ und jede Funktion in Bewegung. Der Zwischenraum zwischen uns, die Luft, ist in Bewegung, eben in Schwingung.

Schwingung in der Luft trifft unser Ohr, dringt in unser Ohr und wird vom Trommelfell weitergeleitet.
Luft wird auch bei der Atmung aufgenommen, wieder in Energie umgewandelt und in Form von verbrauchter Luft abgegeben. Bei diesem Ausströmen können wir mit Hilfe der Stimmbänder Klang erzeugen. Wir summen, singen, sprechen. Durch bewegte Luft und bewegte Stimmbänder ist es uns Menschen nur während des Ausatmens möglich, uns selbst zum Klingen zu bringen. Einatmen ist Hören, Ausatmen ist Klang. Klang ohne Bewegung ist nicht möglich. Auch ein Instrument allein tut nichts. Wird es bewegt und zum Klingen gebracht, ist es ein Instrument um Musik zu erzeugen. Daher ist Musik nur möglich durch Bewegung.

Schwingung in der Musik ist der Ursprung und gekoppelt auf natürliche Weise mit Synchronisation. Dies ist ein überall in der Natur vorkommender Prozess um Energie zu sparen und mehr Kraft zu erzeugen.

Jede Zelle unseres Körpers hat eine Eigenschwingung. Würde aber jede Zelle für sich schwingen, wäre das viel zu anstrengend und aufwendig. Unsere Zellen schwingen synchron, d.h. ihre Pulsation ist entweder gleich oder in einem bestimmten Verhältnis zueinander.

Stimmt die Synchronisation beim Menschen nicht mehr wird er krank. Also bestimmt Schwingung unsere Gesundheit und Schwingung ist Bewegung.

Bewegung ist Entwicklung und Entwicklung ist verbunden mit einer Bewegung, nämlich sich zu „ent – wickeln“.
Wissen allein genügt nicht, man muss es auch anregen, bewegen – tun. Durch Tun kommt man zum Verstehen und zum Lernen.

Bewegung in Zeit und Raum ist Rhythmus, ist Leben!

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

31.8.2019

IM RHYTHMUS LIEGT DIE KRAFT
Der kleine , fast gebrechliche über 80 Jahre alte Mann nahm seine Sense und begann zu mähen. Seine Bewegungen waren gleichmäßig und eher langsam als schnell. Geräuschlos glitt die Sense durch die Grashalme. Es sah so leicht und mühelos aus. Er mähte im Rhythmus. Der Rhythmus unserer inneren Uhr funktioniert ähnlich. Eine rhythmische Lebensweise hilft uns, Energie zu sparen. Unser Organismus ist wie ein empfindliches Musikinstrument. Wird die Rhythmik gestört kommt es zu Verstimmungen. Rhythmusräuber sind u.a. eine unregelmäßige Lebensweise, Schichtarbeit, Stress, zu wenig Ruhephasen, ungesunde Ernährung… Laufen Dinge regelmäßig ab, gewöhnt sich unser Organismus daran. Wer regelmäßig Feierabend macht, kann sich leichter und schneller entspannen.

aus dem Buch von Inge Friedl: Was sich bewährt hat – Begegnung mit alter Lebensweisheit

15.8.2019

…Die Arbeit hatte an jedem Tag einen Beginn und ein Ende. Im Sommer hörte man später auf zu arbeiten als im Herbst und im Winter. Aber man werkelte nicht weiter. Man setzte einen Schlusspunkt und machte Feierabend. An dieser Stelle ist es wichtig zu betonen: Die Arbeit selbst nahm natürlich nie ein Ende. Es war theoretisch immer mehr als genug zu tun. Dennoch fragte keiner spöttisch: „Na, schon Feierabend?“ Und meinte damit: „Na, hast du nichts mehr zu tun?“, wenn sich abends jemand auf die Hausbank setzte. Das hat mit dem Begriff „Tagwerk“ zu tun. Man durfte mit dem Tagwerk zufrieden sein. Man durfte Feierabend machen. 

aus dem Buch von Inge Friedl: Was sich bewährt hat – Begegnung mit alter Lebensweisheit

31.7.2019

Die Halskette
Auf dem Boden eines kristallklaren Sees lag eine wunderschöne Halskette.
Ein jeder konnte die Kette sehen, und viele Menschen sprangen ins Wasser, um sich die Kette zu holen. Aber niemandem gelang es. Denn sobald man den Grund des Sees erreicht hatte, war die Kette verschwunden. Und dennoch war das Schmuckstück vom Ufer aus weiterhin deutlich zu sehen.
Eines Tages kam der Meister vorbei, und die Menschen fragten ihn um Rat. Er sah ins Wasser und sagte: „Die Kette liegt nicht auf dem Grund des Sees; was ihr dort seht, ist nur das Spiegelbild der Kette.“
Die Menschen schüttelten den Kopf und schauten den Meister zweifelnd an. Dieser jedoch wies mit
seinem Arm auf einen Baum, der unmittelbar am Ufer des Sees stand und dessen Äste über das Wasser ragten. An einem dieser Äste hing die wunderschöne Kette. Ein Vogel hatte sie gefunden und dort fallen gelassen. Niemand hatte sie gesehen, niemand hatte je nach oben gesehen.
Und der Meister sagte: „Wenn ihr Euren Blick nicht hebt, seht ihr immer nur ein Spiegelbild. Die
Wirklichkeit ist ganz nahe, zum Greifen nahe; lasst Euch nicht täuschen durch ihre Spiegelung in der Materie, diese ist nur Schein. Öffnet Eure Augen und wacht auf!“                                                                                                                                                      Verfasser unbekannt

15.7.2019

Es war einmal ein Mann, der in den Wald ging, um sich einen Vogel zu fangen. Er kam mit einem jungen Adler zurück, den er dann zu seinen Hühnern in den Hühnerhof sperrte. Er gab ihm Hühnerfutter zu fressen, obwohl er ein Adler war, der König der Vögel.
Nach einigen Jahren kam ein Naturforscher zu Besuch. Er erblickte den Adler und rief aus: „Aber das ist doch kein Huhn dort, das ist ein Adler!“
„Stimmt.“, sagte der Mann, „Aber ich habe ihn zu einem Huhn erzogen. Er ist jetzt kein Adler mehr, sondern ein Huhn, auch wenn seine Flügelspanne von drei Metern hat.
„Oh nein“, sprach da der Forscher. „Er ist noch immer ein Adler, denn er hat das Herz eines Adlers. Und das wird ihn hoch hinausfliegen lassen in die Lüfte.“
Der Mann aber schüttelte den Kopf: „Nein, er ist jetzt ein richtiges Huhn und wird niemals fliegen.“
Die beiden Männer beschlossen, es auszuprobieren. Der Forscher ließ den Adler auf seinen Arm springen und sagte zu ihm: „Du, der du ein Adler bist, der du in den Himmel gehörst und nicht auf die Erde: breite deine Schwingen aus und fliege!“
Der Adler saß auf dem gestreckten Arm des Forschers und blickte um sich. Hinter sich sah er die Hühner nach ihren Körnern picken und sprang zu ihnen hinunter.
Der Mann lachte und sagte: „Wie ich es sagte: er ist jetzt ein Huhn.“ 

„Nein“, sagte der andere, „er ist ein Adler. Versuche es morgen noch einmal.“
Am nächsten Tag stieg er mit dem Adler auf das Dach des Hauses, hob ihn empor und sagte: „Adler, der du ein Adler bist, breite deine Schwingen aus und fliege!“ Aber als der Adler wieder die scharrenden Hühner im Hofe erblickte, sprang er abermals zu ihnen hinunter und scharrte mit ihnen.
Da sagte der Mann wieder: „Ich habe dir gesagt, er ist ein Huhn.“
Doch der Forscher schüttelte den Kopf und sagte: „Nein, er ist ein Adler und er hat noch immer das Herz eines Adlers. Lass’ es uns noch ein einziges Mal versuchen; morgen werde ich ihn fliegen lassen.“
Am nächsten Morgen stand der Forscher früh auf, nahm den Adler und brachte ihn hinaus aus der Stadt, weit weg von den Häusern an den Fuß eines hohen Berges. Die Sonne ging gerade auf und vergoldete den Gipfel des Berges. Jede Zinne erstrahlte in der Freude eines wundervollen Morgens. Er ließ den Adler wieder auf seinem Arm sitzen und hob den Arm hoch: „Du bist ein Adler. Du gehörst dem Himmel und auf die Erde. Breite deine Schwingen aus und fliege!“
Der Adler blickte umher und zitterte, als erfülle ihn neues Leben, aber er flog nicht.
Da ließ ihn der naturkundige Mann direkt in die Sonne schauen. Und plötzlich breitete der Vogel seine gewaltigen Flügel aus, erhob sich mit dem Schrei eines Adlers, flog höher und kehrte nie wieder zurück.
Er war ein Adler, obwohl er wie ein Huhn aufgezogen und gezähmt worden war! 

Geschichte: James Aggrey, leicht geändert

30.6.2019

  Auch im ZiMT wird Schlagzeug unterrichtet.

 

15.6.2019

Mozart in den Mund gelegt von der Autorin Eva Baronsky: „eine gute frische Musique ist stets ein Experiment, wo nicht, so ist sie gefehlt und kann, ohne gegen gutes Gewissen zu reden, nicht eine Kunst genannt werden.“

31.5.2019

Rhythmisches Körperlernen 

Fangen wir einfach an – lernen wir wie die Kinder, besonders die kleinen Kinder. Beobachten wir sie, werden uns bewusst, wie sie „lernen“ und machen es ebenso. Sie sind im Hier und Jetzt, sind neugierig, ständig am Forschen. Das Lernen von Kindern ist der Urtyp des Lernens, ein archetypisches Verhalten – etwas oft zu tun, dann zu können, zu verstehen und zu wissen. Gehen, essen, Radfahren, ein Musikinstrument….. alles haben wir auf diese Art gelernt. Niemand kann diese Fähigkeiten in Echtzeit beschreiben, denn sie passieren in „Gelassenheit“ des gleichzeitigen Tuns als komplexe Erfahrung.

Der erste Schritt des rhythmischen Lernens ist der Versuch etwas nachzumachen. Dazu ist ein viermaliges Vorzeigen mindestens notwendig. Dies ist die absolut kürzeste Phase des Verstehens.
Der nächste Schritt ist eine etwa 10 Minuten lange Lernphase durch ständiges Wiederholen. Dieser Zeitraum ist auch notwendig für Konzentration und für etwas „lassen“ – zulassen, sich setzten lassen, gelassen sein.
Die dritte Phase nach etwa 25 Minuten gibt dem Körper die Möglichkeit sich zu gewöhnen und zu verstehen, ohne es vom Gehirn zu wissen. Nach etwa 50 Minuten beginnt der Körper „es“ zu können, der Verstand beginnt zu verstehen, was der Körper schon kann.

So funktioniert rhythmisches Körperlernen, beim Kleinkind genauso wie beim Erwachsenen.

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

15.5.2019

Tanzen

Und es ist außerdem, nun auch schon erwiesenermaßen, gesund. Die „komplexe Gehirnleistung“ hat vielfache Wirkungen auf den gesamten Organismus. Beim Tanzen werden drei Ebenen angesprochen: die geistige Gesundheit, die Herz-Kreislauf-Fitness und das psychische Wohlbefinden. Tanzen ist Balsam für die Seele.

Manche sagen allerdings, der spannendste Tanz sei der aus der Reihe. – Wie denkst du darüber?

30.4.2019

Statuten unseres Jahrtausends
(frei und etwas umgewandelt nach Paolo Coelho) Teil 1

  1. Alle Menschen sind verschieden. Sie sollen alles dransetzen, dass es so bleibt.
  2. Jeder Mensch bekam die Gabe zu wählen. Wer diese Gabe nicht nutzt, für den wählt ein anderer.
  3.  Jeder Mensch hat das Recht Gutes zu tun oder sich zu irren. Im zweiten Fall gibt es immer einen lehrreichen Weg, der uns auf den Pfad des guten zurückführt. 
  4. Jeder Mensch hat ein Recht auf Glück, wobei glück soviel heißt wie eigene innere Zufriedenheit – die sich nicht notwendigerweise mit der seiner Mitmenschen deckt. 
  5. Jeder Mensch soll sich das Flämmchen des Wahnsinns lebendig halten. Und sich wie ein normaler Mensch benehmen. 

15.4.2019

Willst du schnell gehen, dann gehe alleine. Willst du weit gehen, dann suche dir angenehme Gesellschaft. – Wir, der Verein ZiMT, haben uns für die zweite Möglichkeit entschieden und danken allen, die uns begleiten.

31.3. 2019

Hören

Das Wort HÖREN hat germanischen Ursprung und geht vermutlich auf die Bedeutung „sich in Acht nehmen“, „auf etwas achten, merken“ zurück. Wie auch beim Verb „horchen“ geht es dem Sinn nach darum, einem Rat, einer Aufforderung nachzukommen. Daher kommt auch der Begriff „gehorsam“ sein.
In einer früheren Form hieß dieses Wort „behören“, von dem noch heute unsere „Behörde“ kommt. Eine weitere Aufzählung von „Hör-Worten“: aufhören (aufhorchen, um von etwas abzulassen), erhören, unerhört, überhören, verhören, hörig, Hörsaal, Hörrohr, Hörensagen, Hörer…

In der rhythmuspädagogischen Arbeit lernt man als erstes hinzuhören. Es ist ein Hören auf den anderen, ein Hören auf sich und ein Hören in sich hinein. Neben dem Zulassen von Chaos ist jede Person gefordert, mit mehr Selbstbewusstsein auf ihre Umgebung und den Nächsten zu hören und zu achten. Hören nach innen und nach außen ist der Weg.

Wer will hören? Ich, und du, und er, sie, es – und das gilt für jeden individuell. Jeder hört Musik und Sprache, also Gesprochenes anders. Jeder hat seine Vorgeschichte, Entwicklung, Erfahrung, die ihn gebildet haben. Durch unterschiedliche Zugänge ist es in der Rhythmustherapie und auch in der Pädagogik möglich, die Wahrnehmungen des Hörens anderer Personen erkennen und verstehen zu lernen.

Wie höre ich? Nicht nur mit den beiden Ohren, auch über die Haut und die Knochen, unseren ganzen Körper, nehmen wir Schwingungen wahr und verarbeiten sie in unserem Gehirn.

Wann höre ich? Wir hören ständig. Wir nehmen es nicht bewusst wahr, unser Körper verarbeitet jedoch das Gehörte. Wir hören bereits als viereinhalb Monate junger Embryo und hören noch, wenn das Herz schon nicht mehr schlägt. Wir hören in der Nacht, wir hören, auch wenn wir nicht wollen.

Wo höre ich? Ich höre überall, wo Luft = Sauerstoff ist, denn zum Hören wird die Übertragung von Schwingungen gebraucht und dies ist in einem luftleeren Raum nicht möglich. Dort wo ich lebe/atme, kann ich auch hören.

Warum höre ich? Ich denke, weil der Mensch in seiner Grundkonzeption neugierig ist. Er will sich selbst hören, das Rauschen der Zellen, und er will seine Umgebung hören.

Mehr als in irgendeinem anderen Sinn können wir ganz in unserem Ohr sein. Wir s i n d unser Ohr. Das Ohr ist geformt wie ein Embryo.

Als wir noch Jäger und Sammler waren, war Hören besonders wichtig um überleben zu können. Auch in der Antike war der Gehörsinn der wichtigste Sinn. Das Ohr galt als Sitz des Gedächtnisses. Für Paracelsus galten große Ohren als Zeichen für gutes Hören und scharfen Verstand.

Gutes Gehör ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Entwicklung der Sprache. Klang und Musik sind Wegweiser zum Hören auf die Innere Stimme. Eine „Erziehung zum Hören“ kann den Menschen liebes- und lebensfähiger machen.

Für mich ist hören wie einatmen – ein aufnehmen, ein in sich einlassen, ein empfangen.

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

15.3.2019

Erfolg braucht die Balance unserer drei Intelligenzen

Die erste und „kleinste“ Intelligenz ist die rationale Intelligenz, unser Verstand. Die „mittelgroße“ emotionale Intelligenz betrifft das Lernen mit dem Herzen, das tief geht und die Emotionen berührt. Zur „größten“, der spirituellen Intelligenz gehören unsere Begeisterung, unsere Impulse, unsere Intuition.

Alle drei Intelligenzen wirken im richtigen Verhältnis zusammen. Jede verfügt über eigene Kompetenzen. Überschreitungen führen ins Ungleichgewicht und letztlich ins Chaos.
Die rationale Intelligenz ist der Verwalter, der Wissen, Erfahrungen und Erlebnisse lenkt. Für das Neue sind unser Herz und die spirituelle Intelligenz zuständig.

Die Sprache der rationalen Intelligenz beinhaltet u.a. Wörter wie „sollen“, „müssen“, „hätten“, „könnten“, „würden“ und „wären“. Schuld und Druck stehen dahinter. Außerdem zeigt sich die Sprache sachlich, kühl, dominant, fordernd und starr: „Zahlen sie unverzüglich!“

Wörter die warme Gefühle auslösen und mit positiven Vorstellungen verbunden sind entstammen der emotionalen Intelligenz wie z.B. herzlich, freundlich, schön, Freude, Lust, Glück…Die emotionale Sprache stellt Beziehungen zu Menschen her: „Ich freue mich Sie zu sehen!“ „Wie schön, dich zu kennen!“

Die Sprache der spirituellen Intelligenz spiegelt eine positive optimistische Lebenseinstellung wider. Sie gibt Sinn, schafft Bilder der Begeisterung und fordert uns auf kreativ zu sein.

Neugierig geworden? Bitte weiterlesen: Entdecke die Macht der Sprache von Joachim Schaffer-Suchomel

28.2.2019

Die Qualität der Buchstaben nach Joachim Schaffer

ZiMT

Die Kraft des „Z“ ist zügig und ziehend.

Das „I“ steht für Aufrichtigkeit und Stabilität.

Das „M“ steht für Ganzheit und Kraft und symbolisiert Wärme, Wohlbefinden und Genuss.

Das „T“ steht für Dualität ebenso wie für  Klarheit und Zentrierung

15.2.2019

Auszüge von Spielen nach dem Konzept „MUSIK IN/MIT DIR“ 

Willst du mehr wissen? – Ich (Ruth) freue mich auf deine Kontaktaufnahme.

  • 3 Schüler in der Mitte vom Kreis – 1 Schüler hüpft, tanzt, stampft (ohne Vorgabe), 2 Schüler schlagen immer auf die Trommel, wenn der eine Schüler den Boden berührt.
  • 1 Schüler sucht sich einen zweiten und sie spielen gemeinsam. Der erste hat einen Rhythmus vorgeben, der Partner hat sich ihm angeglichen. Nach einer Weile hat der Führende dem anderen die Führung überlassen und sich angepasst. Ein echter Teamplayer.
  • Ein freiwilliger Schüler sucht sich ein Mädchen und einen Buben. Er soll aus den beiden eine Statue bauen. Er teilt mit, wenn er mit dem Ergebnis zufrieden ist. 

31.1.2019

Rhythmus und Klang

 „Die musische Erziehung ist von höchster Bedeutung, weil Rhythmus und Harmonie ganz in die Tiefe der Seele sich senken, mit aller Kraft sie erfassen, die schöne Form schon mit sich bringen und der Seele die Schönheit mitbringen“. Platon

Harmonie ist die Ordnung der Zusammenklänge, das Miteinander der Töne. Rhythmus und Harmonie sind zwei unzertrennliche Elemente der Musik. Rhythmus und Harmonie gehen im Klang ineinander auf, werden durch das Hören in uns aufgenommen, wirken auf unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele und sind die Pfeiler des musikalischen Ausdrucks.

Unser Ohr hört eine Schwingung entweder als Rhythmus oder als Klang. Schwingungen werden in Beziehung zur Zeit gemessen, nämlich wie oft sie in der Sekunde schwingen. Wenn die erzeugte Schwingung pro Sekunde zwischen ein und 14mal schwingt, hören wir diesen Klang als Rhythmus. Bei mehr als 14 Schwingungen können wir die einzelne Schwingung nicht mehr wahrnehmen und hören sie als Klang. So ist es nur eine „Tempoangelegenheit“, ob wir Musik als Rhythmus oder als Klang wahrnehmen.

Unser Körper selbst hat viele Rhythmen, die mit denen in der Musik erzeugten Schwingungen kommunizieren, weil sie ähnlich sind. Das ist die Basis des Simanschen Konzepts „MUSIK IN/MIT DIR“.

Das Suchen nach Klängen war für die Menschen Anlass Instrumente zu entwickeln und Musik verschieden zu gestalten, zu komponieren. In der Entstehung und im Gebrauch von Musikinstrumenten spielten und spielen magische und kulturelle Bedürfnisse eine entscheidende Rolle. Ist doch auch der Ton, der unsichtbare und unantastbare, ein Sinnbild des Immateriellen und in seiner Vergänglichkeit ein Klangbild der Flüchtigkeit. Er verzaubert, er ist die Verbindung zu Gott und Geistern, er steht im Dienste des ästhetischen Ausdrucks und der Person (per-sonare bedeutet durch Klang).

In allen Philosophien und Heillehren der verschiedenen Kulturen weltweit spielten und spielen Klänge, heilende Laute und Rhythmus eine bedeutende Rolle. In Geheimlehren wurden heilende aber auch verletzende Töne weitergegeben.

Dabei findet eine Balance von Rhythmus und Klang statt, in dem „Schul“musik, schamanische Klänge, Musiktherapie (altorientalisch, indisch…) und Taketina… mit dem Klang der Welt (ethnische Musik) und den Urtönen (Planetenklänge) mit Puls und Trommel verbunden und zum Wohle aller eingesetzt werden.

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

15.1.2019

Heute mal einfach ein Spruch, der mir ausnehmend gut gefällt: Mein Kind, mach dich nie über mich lustig, weil ich etwas am Computer nicht verstehe. Ich habe dir einmal beigebracht, wie ein Löffel funktioniert.

31.12.2018

Und nochmal: Katzenmusik

15.12.2018

Schweigend saß der alte Indianer mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Die Bäume standen wie dunkle Schatten, das Feuer knackte und die Flammen züngelten in den Himmel.

Nach einer langen Weile sagte der Alte: „Manchmal fühle ich mich, als ob zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere aber ist liebevoll, sanft und mitfühlend.“

„Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?“, fragte der Junge.

„Der, den ich füttere“, antwortete der Alte.

Verfasser unbekannt

30.11.2018

Das Wesen des Rhythmus

Rhythmus ist und bleibt ein Phänomen, etwas was so einfach und verständlich scheint und gleichzeitig im ständigen Wandel ist.

Ein Bild dazu: Rhythmus wird oft mit einem Fluss verglichen. Das ist ein gutes Bild und doch ist es nur eine Metapher, denn der Fluss als solches ist ständig in Bewegung. Auch wenn er einmal austrocknen sollte, bleibt sein Flussbett bestehen und nach einem Regen ist er wieder da. Jeder Tropfen dieses Flusses ist ein Teil von ihm und doch so einmalig. Nur im Hier und Jetzt ist er ein Teil des Flusses in Bewegung. Er kommt aus den Wolken und geht wieder dorthin und ist wahrscheinlich nie ein Tropfen desselben Flusses. Der Fluss hat ein Ufer, das sich ständig verändert und ein Flussbett, das sich mitbewegt. Viele pflanzliche und tierische Lebewesen leben und vergehen in dem Fluss. Ihn zu beobachten kann uns vieles lehren. In diesem Fluss zu schwimmen kann uns vieles geben. Der Fluss ist ein Teil unseres Lebens und unserer Welt und wir nutzen ihn zum Angeln, zur Schifffahrt und nicht zuletzt als Wasserquelle.

So sehen wir, dass der Satz „Rhythmus ist ein Fluss“ sehr einfach klingt und uns doch so vieles sagen kann. Und so ist Rhythmus. Er ist unser Leben. Wir selbst sind rhythmisch als Körper und Seele genauso wie Welt und Universum.

Physikalisch ist Rhythmus Schwingung, die wir hören und spüren.

Die Welt der Musik ist eine Vielzahl von Schwingungen, die mit Instrumenten erzeugt und von uns mit Hilfe von Ohren, Haut und Knochen aufgenommen werden. Insbesonders natürliche Schlaginstrumente erzeugen komplexe Vibrationsmuster verschiedener Schwingungen, die unseren körpereigenen Schwingungen sehr ähnlich sind und daher den Zusammenhang und die Wechselwirkung von Trommel und der körperlichen Wirkung erklären helfen.

Rhythmus ist in unserem Herzen und in unserer Atmung, in unserem ganzheitlichen Wesen, in unserer Umwelt, in der uns umgebenden Natur, in den Jahreszeiten, den Planeten und im Universum. Rhythmus ist unsere eigene Lebensenergie und die der Erde.

Wir erleben Rhythmus in der Gleichzeitigkeit von Puls, Tempo, Dynamik und Metrik (Betonung). Wir erleben Rhythmus in der Musik, die wir selbst gestalten, in und um uns.

Wir lernen Rhythmus durch hören, spielen und wiederholen im Zeitmaß unseres Körperlernens. Wir lernen Rhythmus mit Hilfe unserer Stimme. Wir erfahren Rhythmus als Energie, die gesundheitliche Probleme und Veränderungen entstehen lässt. Mit derselben Energie findet dann auch wieder der Heilungsprozess statt.

Rhythmus wird in seiner Wirkung seit der Antike  wissenschaftlich erforscht und niedergeschrieben und doch gibt es wenig Literatur und Wissen darüber.

Vielleicht ist sein „Wesen“ doch nicht so leicht fassbar?

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

15.11.2018

Auszug aus einer Rezension

Das Konzept von Hubert und Ruth habe ich soweit verinnerlicht, dass ich es wie selbstverständlich in meinem Beruf und Alltag anwende. Ich bin überzeugt davon, dass die beiden damit etwas geschaffen haben, dass die Welt unbedingt braucht – gerade in unserer heutigen Zeit – nämlich ein achtsamer, wertschätzender und vor allem gelassener Umgang mit Menschen in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit. Dem Menschen, egal ob Erwachsener, Jugendlicher, Kleinkind, gesund, behindert oder psychisch krank gemäß seinen Fähigkeiten so zu begleiten und unterstützen, dass er für sich das beste Ergebnis erzielen kann. Ich habe gelernt, mich nicht mehr für meine Fehler zu schämen, mich etwas zu trauen, egal, was andere von mir denken, einfach anzufangen, egal, wo es hinführt, etwas zu wagen, zu träumen, Ziele zu verfolgen, den ersten Schritt zu machen, immer wieder aufzustehen, auf Menschen zu zugehen, zu vertrauen, mein Tempo und meine Art zu sein und zu denken zu zulassen und vor allem die anderen so sein zu lassen, wie sie sind…

31.10.2018

Warum Trommeln?

Die Trommel lädt zum Hören, zum Spielen und zum Kommunizieren ein.

Die Trommel kann man berühren und begreifen – von Haut zu Haut.

Die Trommel und der Schlägel bilden eine Einheit wie Yin und Yang.

Wer seine Trommel gefunden hat, wird auch seinen Weg finden.

Die Trommel ist das am einfachsten zu spielende Instrument. Sie macht es möglich, in einer Gruppe schnell Musik entstehen zu lassen.
Auf Trommeln wird Rhythmus gespielt. Dieser ist die grundlegende Wurzel in der Musik. Klang hat eine höhere Schwingung. Er ist für viele Laien nicht nachvollzieh- bzw. spielbar und verlangt von vornherein technisches Können (feinere Motorik und differenzierteres Hören).
Trommeln ist für jeden möglich. In kürzester Zeit kann man einfache Rhythmen oder einen gleichbleibenden Puls spielen. Der Spieler ist selbst aktiv (Steigerung des Selbstwertgefühls).
Im Zusammenspiel mit anderen werden musikalische Grundlagen und Bausteine gelernt und gleichzeitig grundlegende Erfahrungen im Sozialverhalten gemacht.
Trommeln wirkt unwillkürlich auf den Körper. Man ahmt körpereigene Schwingungen (wie etwa Puls, Kreislauf, Organe, Muskeln, Nerven, Gehirnaktivität, Atmung…) nach, bringt sie auf die Trommel, verändert sie und bringt so dem Körper neue Informationen.
Die Trommel gibt jedem in kürzester Zeit die Möglichkeit, sich mit Musik zu befassen, seine Kreativität zu entdecken und zu einem persönlichen musikalischen Ausdruck zu gelangen.

Rhythmische Arbeit und Trommeln bewirken Körperlernen. Das ist ein Lernprozess, der durch die Beschäftigung mit Zeit, Raum, Kraft und Form ausgelöst wird. Diese vier Komponenten sind die Grundlagen um Rhythmus zu gestalten und damit zu arbeiten.

Zeit lehrt teilen, gestalten, strukturieren, den „Fluss“ zu erleben. Zeit lehrt in Beziehung auf den Körper die Verbindung von Musik und Puls. Zeit lehrt uns das Tempo (schneller/langsamer), Gleichzeitigkeit (zwei und mehr Pulse) sowie Grenzen zu erfahren.
Unter Raum versteht man das „Gefäß“ in dem Schwingungen stattfinden und wirken. Innerer Raum ist Körper, äußerer Raum ist die nächste Umgebung, Raum, in dem man sich bewegt, Raum, in dem Klang stattfindet, Raum der verschieden wahrnehm- und veränderbar ist.
Kraft ist das Mittel, in dem Zeit und Raum stattfinden und die Polarität (Spannung und Lösung) ihren Ausdruck findet. Kraft macht uns möglich, Dynamik auszudrücken und so einen persönlichen musikalischen Ausdruck zu gestalten.
Form ist das Erfahren von Gestaltungsmöglichkeiten und das Verwenden und Verarbeiten derselben. Form ist die Strukturierung des musikalischen Ablaufs (Liedform, musikalischer Aufbau etc.)

All dies basiert auf dem Prinzip des rhythmischen Lernens durch stetes Wiederholen. Das Verständnis dafür entwickelt sich im Tun!

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

15.10.2018

5 Jahre Verein ZiMT in Tribuswinkel – Jubiläumsfeier! Es war der richtige Schritt! Die Simans und das ZiMT haben hier gut Fuß gefasst. Wie unser Bürgermeister sagt: ein Miteinander kann man nicht verordnen, das muss entstehen. Oder wie Lisa sagt: Früher war hier die Bäckerei und das Kommunikationszentrum von Tribuswinkel. Heute ist es wieder ein Ort der Begegnung, wo man sich trifft, plaudert, musiziert, meditiert, feiert – miteinander lebt.

https://www.youtube.com/watch?v=jEidJgxu2i0

30.9.2018

Katzenmusik

15.9.2018

Barrierefrei

Behinderte? – Behinderte Menschen? – Beeinträchtigte Menschen? – Menschen mit besonderen Bedürfnissen? – Menschen mit Behinderungen – Betroffene???
Geht es um die korrekte Bezeichnung für Personen, die von einer oder mehreren Behinderungen betroffen sind, herrschen Unklarheit, Unwissenheit und viele Emotionen.

Sind Menschen behindert oder werden sie behindert?

Etabliert haben sich u.a. die Ausdrücke «gehandicapte Personen» oder «Personen mit Handicap». Während diese Bezeichnungen in der Schweiz als politisch korrekt gelten, werden sie in England als beleidigend angesehen. Der Begriff «handicap» erinnert nämlich an «cap in the hand», was so viel bedeutet wie «unterwürfig sein» oder «betteln». Deshalb wurde der Begriff auch von der WHO aus ihrer Definition gestrichen.

Besondere Bedürfnisse
Ähnlich verhält es sich mit der Bezeichnung «Menschen mit besonderen Bedürfnissen». Auch dieser Ausdruck kommt aus dem Englischen «special needs», ist aber bereits veraltet und wird nur noch selten gebraucht. Dies aus dem Grund, dass jede Person – ob mit oder ohne Behinderung – die gleichen Grundbedürfnisse sowie spezielle, individuelle Bedürfnisse hat. Es sind also nicht die «Anderen», die besondere Bedürfnisse haben, sondern alle.

Weitere Begriffe, die zu vermeiden sind:
Die Begriffe «Spastiker», «Liliputaner» oder «Mongoloide» gelten als diskriminierend und müssen ersetzt werden. Angebrachtere Bezeichnungen sind «Personen mit Cerebralparese», (beim Aussprechen bekomme ich einen Knopf in die Zunge) «kleinwüchsige Menschen» und «Personen mit Downsyndrom» beziehungsweise «mit Trisomie 21».

Leicht geändert aus: https://www.marktindex.ch/korrekte-bezeichnungen-fuer-menschen-mit-behinderung/

Mich hat dieses „Problem“ bis dato nicht berührt, da es für mich nur Worte, Ausdrücke sind, die sich alle paar Jahre ändern.
Was für mich zählt, ist immer wieder, wie gehe ich mit dem Menschen (Baby, Kind, Jugendlicher, Frau, Mann, Senior, dick, dünn, jung, alt, beweglich, unbeweglich…)  um, wie verhalte ich mich, wie achte ich sie/ihn, was sind ihre/seine Bedürfnisse.

Und ich im Endeffekt halte ich es mit Janek Ewers, der sagt: 
Ich würde sagen, mein Gegenüber möchte am liebsten bei seinem Namen genannt werden.

31.8.2018

Stimme und Rhythmus

Im Konzept „MUSIK IN/MIT DIR“ wird zwar viel und oft getrommelt aber das eigentlich Tragende ist die Stimme. Schon beim Erlernen von Rhythmus beginnen wir zu zählen. Dies ist aber nur eine verkümmerte Vorgangsweise unserer westlichen Kultur. In vielen anderen Kulturen wird rhythmische Sprache mit eigenen Silben und Klängen verwendet. In Indien entwickelte sich auf diese Art sogar eine eigene Musikform.

Was würde nicht alles fehlen oder nicht erklingen in einem Leben ohne Stimme: der erste Schrei, die Stimme der Mutter, unser Gesang, das Liebesgeflüster, die Rede der Politiker, TV und Radio, Schule, Unterhaltung und Diskussion…., der Todesschrei.

Eine stumme Welt hätte ernsthafte Auswirkungen auf unsere Entwicklung. Die Stimme ist also ein wichtiger Faktor unseres Lebens. Sie beherrscht unsere Entwicklung, vom Embryo bis zum letzten Wort. Sie ist das Mittel unseres persönlichen Ausdrucks in Verbindung mit der Körpersprache. Sie macht es uns möglich, Lebensgefühle auszudrücken und hilft uns unsere „Stimmungen“ zu vermitteln. Sprechen wir, so übermittelt unsere Stimme Worte. Diese Information ebenso wie Sprachmelodie, Klang und Farbe der Stimme (die uns charakterisieren), Rhythmus des Redens und Dynamik ergeben ein unverwechselbares Tonbild als Spiegel unseres Selbst.

Unsere Stimme macht möglich:
Brummen, Summen, Singen, Lauten, Tönen, Schreien, Reden, Sagen, Flüstern, Lispeln, Weinen, Jammern, Klagen, Rufen, Heilen, Imitieren, Kommunizieren…

Jeder braucht seine Stimme, um gehört zu werden. Es ist ein steter Wechsel von Aktivität und Passivität.

Die Stimme wird durch den Mundraum, die Formung der Lippen und den ganzen Körper (besonders die Knochen) als Resonanzraum verstärkt und definiert.

Stimmbildung ist gleich Persönlichkeitsbildung. Durch die Beschäftigung mit seiner Stimme und deren Entwicklung wird auch die Persönlichkeit beeinflusst und geprägt.

In der frühen Entwicklung des Kleinkindes ist die Bindung an die Mutter das wichtigste und diese wird besonders gestärkt durch den Klang ihrer Stimme (Muttersprache). Im Mutterleib klingt die Stimme der Mutter wie eine Rassel. Die Rassel wiederum ist ein wichtiges Instrument für Babys/Kleinkinder in Verbindung mit der Trommel, die den Herzschlag wiedergibt.

Kinder wollen Stimme spüren. Sie greifen demjenigen, der für sie singt, an den Hals. Wo sollten sie die Stimme besser spüren als an ihrem Ursprung, dem Kehlkopf?

In der Musik hilft die Stimme den Rhythmus zu lehren und ihn zu verstärken. Die rhythmische Sprache erleichtert die Aufnahme von Rhythmus ohne Instrument. Mit der Stimme wird die Verbindung geschaffen zwischen der rhythmisch musikalisch inneren Vorstellung und dem Tun (=Spielen eines Instruments).

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

15.8.2018

„Hans-Herbert, wie buchstabierst du Rhythmus?“„R..I..T..M..U..S!“„Aber im Wörterbuch steht R..h..y..t..h..m..u..s!“„Ja, aber Sie haben mich gefragt, wie ich es buchstabiere!“

31.7.2018

Entdecke mit Hilfe von Musik und Rhythmus dein eigenes Selbst und kommuniziere mit der Welt!

Das musikpädagogische Konzept „MUSIK IN/MIT DIR gibt jedem die Möglichkeit seinen individuellen Zugang zur Musik zu finden. Es fordert auf, einerseits Musik in sich zu entdecken, zu hören, zu spüren und wahrzunehmen, andererseits die kommunikative und soziale Seite des Miteinander-Musizieren zu erfahren.

Der einfachste, fast jedem mögliche Zugang zur Musik ist das rhythmische Spiel mit Trommeln und Perkussionsinstrumenten sowie mit dem eigenen Körper durch Sprache, Klatschen und Gehen. Dabei entstehen schnell Spaß und Freude und führen über diesen Rhythmus zur Musik.

Die Wege zur Musik sind grundsätzlich verschieden, führen aber zu denselben Wurzeln von Hören und Rhythmus, Raum und Zeit, Körper und Seele, Wahrnehmung und Ausdruck. Die grundlegende Beschäftigung mit Musik ist nonverbal, es geht um hören und Musik machen.

Ob Laie oder Profi – alle Menschen sind musikalisch und daher fähig Musik zu kreieren und durch klangliches und rhythmisches Gestalten mit Naturinstrumenten, Trommeln, Gongs, Perkussionsinstrumenten und Melodieinstrumenten individuelle Klangräume entstehen zu lassen.

Der Anfang ist das Zulassen eines natürlichen Kommunizierens mit Instrumenten ohne Sprache und Intellekt (Denken).

INAKTIV SEIN (hören und berieseln lassen) ist für viele der erste Schritt. Dabei geht es darum, sich einzulassen, dabei zu sein, zuzuhören und zu erfahren, was Puls, Tempo, Rhythmus und Klang sind.

AKTIV SEIN (spielen, musizieren, improvisieren) bedeutet ohne Druck des „Können-Müssens“, im Erfahren des Chaos und dem Erlernen von Rhythmus musikalisch sein SELBST zu finden. Auf dieser Basis gibt es kein richtig oder falsch, sondern ein Sich-Fallenlassen in die kosmische Ordnung der Schwingungen.

Im gemeinsamen Spiel erleben Nichtmusiker und Musiker den Rhythmus mit all seinen Qualitäten und Wirkungen. Er löst Prozesse aus wie z.B. das Erleben von Chaos und Ordnung, generell das Erleben von Polaritäten, ein Zentrieren auf sich selbst und Kommunikation mit dem Nächsten.

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

15.7.2018

So entspannend kann
Trommeln sein!

1.7.2018

Rhythmus ist Teil der Musik, welche uns täglich begleitet – meist unbewusst.
Wir hören sie und können sie trotzdem schwer beschreiben.

Jeder fühlt und empfindet anders, jeder hat eine andere musikalische Entwicklung hinter sich.
Im ZiMT – Zentrum für Individualität, Musik und Therapie wird diesen Themen nachgegangen,
um die persönliche Entwicklung zu unterstützen.

ZiMT ist ein Ort der Begegnung für Menschen, die sich nicht nur mit Musik sondern auch mit ihren Sinnen, mit ihrem Leben beschäftigen, die ein Stück gemeinsamen Weges gehen und ihre Erfahrungen an andere weiter geben wollen.
Individualität bedeutet, jeden seinen Zugang finden zu lassen, ihm zu helfen seinen Weg zu gehen, sich dabei zurückzunehmen.
Das „Wesen“ Rhythmus in seiner Wirkung und Komplexität wird in Verbindung zu Körper, Geist und Seele gebracht.
Rhythmen finden wir in einer Vielzahl von Formen:
Rhythmus im Leben – Planetenrhythmen – Körperrhythmen – Rhythmen im Alltag, an Feiertagen – Trommelrhythmen – Klangerlebnis – Spiel und Kreativität – Musik in Dir – Musik mit Dir
Sich auf diese Rhythmen einlassen bedeutet ……die Kraft des Rhythmus erleben,
spielerisch und kreativ sein individuelles Lebensgefühl entdecken, zum Einklang mit sich selbst finden, 
sich fallen lassen und seine Zeit finden, Musik hören und be-greifen, alles um sich zulassen und ganz bei sich sein….
So vielfältig wie die Wirkungen und Möglichkeiten der Beschäftigung in und mit der Musik sind, so groß ist auch das Spektrum der Berührungspunkte im Leben in denen uns Musik hilft, beeinflusst und berührt.

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!